Rückblick "Ressourceneffiziente und innovative Zerspanungsstrategien"

EFFIMA – das Materialeffizienz-5 Programm der Umwelttechnik Baden-Württemberg (Landesagentur für Umwelttechnik und Ressourceneffizienz Baden-Württemberg) hat kürzlich zu einer Vortragsveranstaltung in die neuen Firmengebäude der HPM-Technologie GmbH nach Dettingen eingeladen, der zahlreiche Gäste gefolgt sind. Die HPM Technologie GmbH, wbk Karlsruhe, die 10 Rosswag GmbH, Gühring KG, die GFE Schmalkalden, die Grobwerke GmbH & Co. KG, die IWF Stuttgart sowie die Umwelttechnik BW GmbH, präsentierten in Vorträgen, wie Produktionskosten nachhaltig gesenkt und gleichzeitig umweltschonender produziert werden kann.

Unter dem Titel „Ressourceneffiziente und innovative Zerspanungsstrategien“ stellte Steffen Hoffmann, Mitglied der Geschäftsleitung, die immensen Einsparpotenziale durch den Einsatz von Minimalmengenschmierung in der spanenden Bearbeitung von Metallteilen vor. „Im Fokus der MMS-Technologie steht natürlich die Erhöhung der Produktivität in der Fertigung“, brachte es Gastgeber Steffen Hoffmann für das Fachpublikum auf den Punkt.

Dabei sorgt die Technologie von HPM als Alternative gegenüber der konventionellen Überflutungsschmierung für eine deutliche Senkung des Verbrauchs, was ein klarer Pluspunkt für eine ressourcenschonende und umweltgerechte spanende Fertigung darstellt. Durchschnittlich würden lediglich 50 ml in der Stunde von dem eingesetzten Fluid benötigt, wie Hoffmann betont. Weil der anfallende Spanabfall trocken ist und keine Schmiermittelrückstände anhaften, führt man diesen problemlos dem Verwertungskreislauf zu. An dieser Stelle werden Reinigungskosten sowie teure Entsorgungskosten im Unternehmen drastisch reduziert.

Weitere Ressourcen werden beim Reinigungsaufwand der produzierten Bauteile eingespart, weil diese natürlich durch den Einsatz von minimalen Mengen des Aerosolgemisches meist komplett trocken blieben. Bei der Vorstellung der Produkte konnte Steffen Hoffmann aufzeigen, dass viele Produkte praktisch emissionsfrei verwendet werden können. „Die wasserbasierenden Lösungen von HPM sind sogar biologisch abbaubar“, so Hoffmann weiter.

Am Schluss seines Vortrages ging Steffen Hoffmann noch auf die Ressource Mensch ein. Denn durch den Einsatz der MMS-Technologie könne die Unfallgefahr und somit der Krankenstand gesenkt werden. „Häufig rutschen Menschen einfach auf dem Boden aus, weil der durch Schmiermittelreste zur Eisbahn mutiert“, wurden Beispiele aus der täglichen Praxis aufgezeigt. Anhand einer Grafik der Unfallversicherungsträger konnte er deutlich machen, dass Hauterkrankungen auf dem ersten Platz des Rankings für Berufserkrankungen throne. „Die Ressource Mitarbeiter werde in Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen meist außen vor gelassen, bieten aber als Soft-Fact durch den Einsatz unserer Produkte immense Potenziale in der Produktivität. Dabei habe ich das Kostenthema für den Verzicht spezieller Schutzkleidung noch gar nicht berücksichtigt. Aber der Umgang mit unseren Produkten schliesst Hauterkrankungen als Risikofaktor nahezu aus.“

Am Ende der Vortragsreihe machte Ralf Stahl von der Umwelttechnik Baden-Württemberg die Gäste noch aufmerksam, welche Fördermöglichkeiten 5 es beim Land, Bund und der EU zur Steigerung der Ressourceneffizienz gibt. Die öffentliche Hand schafft somit für Unternehmen finanzielle Anreize, um neue Technologien im Unternehmen einzuführen.

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