mikrodosieren richtig gemacht

7 häufige Düsenfehler - und wie Sie sie vermeiden

Die Düse nebelt zu stark, tropft oder sprüht gar nicht mehr? Häufig liegt die Ursache nicht am falschen Produkt, sondern an Luftdruck, Montage oder Einstellung. 

Erkennen Sie typische Fehler bei Minimalmengen- und Präzisionsdüsen und lernen Sie, wie Sie sie lösen und in Zukunft vermeiden.

HPM Düsen für Mirkodosierung und Minimalmengenschmierung

HPM Sprühdüsen für die Außenschmierung – Sprühköpfe mit getrennter Zuführung von Luft und Schmierstoff

Minimalmengen- und Präzisionsdüsen von HPM Technologie arbeiten mit dem Venturi-Prinzip. Dadurch sind sie robuster als etwa Nadeldüsen und sind besonders geeignet für kontinuierliches Benetzen und Zerstäuben.

Welches Problem beobachten Sie?

Sprühnebel zieht durch die Halle.

Von mehreren Düsen sprühen eine oder mehrere Düsen nicht richtig oder gar nicht.

Sprühdüse tropft nach.

Düse sprüht nicht (nach Anlagenstillstand).

Düse sprüht nicht.

Schläuche sind undicht oder spröde

Im Flüssigkeitsschlauch sind Luftblasen.

1. Sprühnebel zieht durch die Halle.

Fehler: Nebelbildung zu stark.

Lösung: Vermeiden Sie zu hohen Luftdruck. Stellen Sie den Luftdruck schrittweise ein, beobachten Sie das Sprühbild genau. Optimal sind meist 0,5 bis 1 bar. Zu hoher Luftdruck (z.B. >1 bar) verursacht Nebel, Verschwendung und Sicherheitsprobleme.

Hinweis: Mehr Luftdruck bedeutet nicht mehr Schmierleistung. Falls Sie mehr Schmierstoff bzw. Schmierleistung benötigen, erhöhen Sie die Flüssigkeitsmenge an der Düse und passen Sie so das Sprühbild nach und nach an. Achten Sie auf die Verwendung des richtigen Schmierstoffs. 

Schmierstoffe für die moderne Fertigung

HPM Schmierstoffe als 25-Liter-Kanister, 200-Liter-Fass und 1000-Liter-IBC-ContainerAI

Industrielle Schmierstoffe für Metall, Kunststoff, Keramik und weitere Werkstoffe — entwickelt und gefertigt von HPM Technologie.

2. Von mehreren Düsen sprühen eine oder mehrere Düsen nicht richtig oder gar nicht.

Fehler: Das Medium kommt nicht gleichmäßig an den Düsen an.

Lösung: Installation eines Rückschlagventils pro Düse am Verteiler.

Hinweis: Bei Verwendung mehrerer Düsen ohne Verwendung von Rückschlagventilen und unterschiedliche Leitungslängen kann es zu Abbruch von Flüssigkeitszufuhr kommen. Mit Rückschlagventilen wird verhindert, dass sich die Düsen gegenseitig die Flüssigkeiten entziehen.

3. Sprühdüse tropft nach.

Fehler: Flüssigkeit läuft aus dem Behälter nach unten und führt zu Tropfen. 

Lösung: Montieren Sie den Vorratsbehälter unterhalb der Düse. Falls das nicht möglich ist und die Flüssigkeitszufuhr höher liegt als die Düse, verwenden Sie ein Rückschlagventil.

Hinweis: Rückschlagventile halten eine Drucksäule von ca. 40 cm. Montieren Sie den Vorratsbehälter der Flüssigkeit nur bis max. 40 cm über der Sprühdüse

Rückschlagventil jetzt im Shop kaufen.

4. Düse sprüht nicht (nach Anlagenstillstand).

Fehler: Nach Maschinenstillstand hat sich Rückschlagventil zugesetzt.

Lösung: Reinigen Sie das Rückschlagventil und den Schlauch, z. B. mit Luftdruck: Schlauch abziehen und einmal mit Luftdruck hinein blasen. Vermeiden Sie in Zukunft, dass das Rückschlagventil während eines Stillstands in der Flüssigkeit steht, indem Sie die Leitung vor dem Stillstand leer sprühen.

Hinweis: Im Rückschlagventil ist eine Keramikkugel verbaut. Besonders bei wasserbasierten Schmierstoffen und Flüssigkeiten kann Kalk diese Kugel festsetzen.

5. Düse sprüht nicht.

Fehler: Die Düse ist verstopft.

Lösung: Reinigen Sie Düsen, Schläuche und Ansaugfilter bei Verstopfung. Vermeiden Sie Verstopfungen, indem Sie solche Reinigungen nach Stillstandzeiten oder in regelmäßigen Intervallen durchführen. HPM Düsen können einfach mit Luftdruck „durchgeblasen“ werden.

Die Sprühdüsen von HPM sind robust und langlebig konstruiert. Sie arbeiten mit dem Venturi-Prinzip, was mit Unterduck arbeitet und keine verschleißanfällige bewegliche Teile benötigt.

Hinweis: Verstopfungen der Düse können durch Ablagerungen, fehlende Wartung, nach Stillstand oder Verschmutzung durch Fremdstoffe entstehen. Um weniger anfällig für solche Verstopfungen zu sein, nutzen Sie tendenziell größere Schläuche. Unsere HPM Standardschläuche haben einen Innendurchmesser von 4 mm und verstopfen weniger schnell als engere Produkte.

Schläuche und Schlauchpaare jetzt im Shop kaufen.

6. Schläuche sind undicht oder spröde

Fehler: Das eingesetzte Medium beschädigt das Material und führt zu Fremdstoffen in den Leitungen und undichten Schläuchen.

Lösung: Verwenden Sie nur geeignete Schläuche, Dichtungen und Düsenmaterialien entsprechend den eingesetzten Medien. Je nach Medium können wir geeignete Dichtungen und Schläuche für Sie definieren.

Hinweis: Falscher Materialeinsatz bei speziellen Medien wie Isopropanol führt zu Materialversprödung und Undichtigkeiten. Achten Sie auf die Kompatibilität von Material und Flüssigkeit. Lassen Sie sich am Besten beraten. Als Gesamtanbieter können wir Ihnen ein vollständig abgestimmtes System anbieten – von Technik und Zubehör bis Schmierstoffen. 

7. Im Flüssigkeitsschlauch sind Luftblasen.

Fehler: Schläuche sind nicht sauber und luftdicht angeschlossen.
Lösung: Kontrollieren Sie Ihre Anschlüsse. Falls die Schläuche nicht sauber angeschlossen sind, entstehen Luftblasen. Stellen Sie sicher, dass die Schläuche keinen Grat haben und sauber abgeschnitten sind. Entgraten Sie die Schläuche und kürzen Sie sie ggf. mit Schlauchschneider nach. Stellen Sie sicher dass der Schlauch beim Einstecken in die Steckverschraubung 2x eingerastet ist. Demontieren Sie danach ggf. die Verschraubung am Sprühkopf (blauer Schlauch). Dahinter sitzt ein O-Ring, der die Luftzufuhr abdichtet. Prüfen Sie diesen O-Ring auf möglichen Verschleiß und Beschädigung.

Hinweis: Stellen Sie sicher, dass Schläuche sauber und entlüftet montiert sind. Am besten mit Schlauchschneider im rechten Winkel schneiden, damit die Kanten sauber und entgratet ist und Schlauch beim Einstecken einrasten lassen. 

Sprühsystem richtig installieren – hier gibt’s das Video.

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Wir suchen mit Ihnen nach der Lösung.

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Hersteller von Papier-, Büro- und Schreibwarenartikeln

Bei der Herstellung der Federn bzw. Schreibspitzen für Füllfederhalter ist absolute Präzision und höchste Qualität gefragt. In der Produktion wird gestanzt und umgeformt. Vormals angewendete Verfahrensweisen führten zu hohen Ausschusszahlen und hatten hohe Aufwände für die Reinigung zur Folge.

Mit den Allround-Sprühköpfen HTR in Kombination mit Ventil- und Behälterbaugruppen der Baureihe TCJ wird nun Schmierstoff in wesentlich geringeren Mengen – aber dafür an genau der richtigen Stelle – aufgetragen.

Die Anpassungen führten zu Verbesserung auf allen Ebenen. Neben der Einsparung von Fluid konnten auch die Kosten für Strom und Druckluft reduziert werden. Durch den gezielten Schmierstoffauftrag erhöhten sich Präzision und Verlässlichkeit in der Produktion. Nicht zuletzt verbesserte sich durch das ressourcenschonende Vorgehen die Nachhaltigkeitsbilanz und auch in puncto Sauberkeit der Maschinenumgebung gab es signifikante Verbesserungen.

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